First Cobalt übernimmt US Cobalt

Darüber hinaus erzielen die Aktionäre von US Cobalt einen sofortigen Gewinn dank des rund 62 %igen Preisaufschlags auf ihre Unternehmensanteile.

BildWeitere Übernahme im Kobaltsektor: First Cobalt und US Cobalt Inc. (ISIN: CA3197021064 / TSX-V: FCC) fusionieren. Durch diese Fusion wird sich First Cobalts Position als reines nordamerikanisches Kobaltunternehmen weiter deutlich verbessern. Gemäß den vereinbarten Konditionen wird First Cobalt rund 62,5 % an US Cobalt zum Preis von rund 149,9 Mio. USD erwerben, vorausgesetzt, dass US Cobalt alle Optionen und Warrants vor Abschluss der Transaktion ausübt.

Dazu begibt First Cobalt 1,5 eigene Stammaktien pro US Cobalt Aktie, was einem Aufschlag von 61,8 % auf den Schlusskurs der US Cobalt Stammaktien zum 13. März 2018 entspricht, also dem Tag, als die Fusion veröffentlicht wurde. Auf den volumengewichteten, durchschnittlichen Aktienkurs der vorangegangenen fünf Handelstage entspricht der Preisaufschlag rund 58,5 %.

Augenscheinlich gibt es keine Verlierer bei dieser Transaktion, denn die miteinander verschmolzenen Gesellschaften warten mit einem verbesserten Kapitalmarktprofil, mit einer globalen institutionellen Aktionärsbasis, einer soliden Bilanz und einem bewährten Managementteam auf. Mit der Übernahme von US Cobalt erhält First Cobalt hochwertige Assets im ,Idaho Cobalt Belt‘ mit ausgezeichnetem kurzfristigen Ressourcenpotenzial. Durch die fortgeschrittenen, neu hinzugefügten Projekte von US Cobalt reduziert First Cobalt zudem sein Projektrisiko und gewinnt außerdem hochwertiges, zusätzliches Verarbeitungsmaterial für seine Kobalt-Raffinerie, welche die einzige in der Region ist.

Darüber hinaus erzielen die Aktionäre von US Cobalt einen sofortigen Gewinn dank des rund 62 %igen Preisaufschlags auf ihre Unternehmensanteile. Mit ihrem signifikanten Anteil an First Cobalt profitieren die Aktionäre außerdem direkt von zukünftigen Explorationserfolgen dieser Gesellschaft. Obendrein sollte First Cobalt nach Abschluss der Transaktion neu bewertet werden, was zusätzliches Potenzial beinhaltet.

Man erkenne schon in den kommenden fünf Jahren eine signifikante Verknappung am Kobaltmarkt, so der First Cobalt – https://www.youtube.com/watch?v=LY4qXCoWstE – Firmenchef Trend Mell. Dazu komme, dass nur wenige Unternehmen effektiv daran arbeiten würden, neue Bezugsquellen zu identifizieren. Durch diese Transaktion positioniere sich First Cobalt noch besser, um den wachsenden Elektrofahrzeugmarkt mit hochwertigem Kobalt beliefern zu können, denn seine Gesellschaft besitze hochwertige nordamerikanische Assets in zwei der besten Jurisdiktionen außerhalb der Dominikanischen Republik Kongo.

„US Cobalts Projekt in Idaho ergänzt unsere Liegenschaften im kanadischen ,Cobalt Camp‘ und bietet Entwicklungspotenzial für Aktionäre beider Unternehmen. Wir sehen die Raffinerie von First Cobalt als strategisches Asset, da dies die einzige genehmigte Kobaltraffinerie in Nordamerika ist, die in der Lage ist, Batteriematerial zu produzieren.“ Man freue sich sehr auf die Zusammenarbeit mit US Cobalts technischem Team, welches die Bohrungen für die erste Mineralressourcenschätzung durchführen wird, erklärte Trent Mell abschließend.

Auch US Cobalts CEO Wayne Tisdale ist sehr erfreut, den Zusammenschluss verkünden zu können und sagte: „Die Transaktion bietet unseren Aktionären eine exzellente Gelegenheit, von einem größeren nordamerikanischen Kobaltunternehmen mit einem Portfolio an hochwertigen Assets und einer soliden Bilanz zu profitieren. Unsere Aktionäre werden damit einen beachtlichen Besitzanteil an einem reinen Kobaltunternehmen erhalten, das ein bewährtes und erfahrenes Managementteam hat, welches unser Engagement zur Schaffung eines langfristigen und nachhaltigen Wertes teilt.“ Man sei stolz auf das, was das Team von US Cobalt in der kurzen Zeit erreicht habe, und man freue sich, seine ursprüngliche Vision nun mit einem starken Partner an der Seite weiter verwirklichen zu können, zumal die Nachfrage nach Kobalt aus ethisch vertretbaren Quellen noch ganz am Anfang stünde.

Für den endgültigen Abschluss der Fusion wird die Genehmigung von 2/3 aller Stimmen benötigt, die auf einer außerordentlichen Aktionärsversammlung von US Cobalt abgegeben werden. Die außerordentliche Versammlung ist für kommenden Mai anberaumt, wobei die Unternehmen mit dem Transaktionsabschluss bereits gegen Ende Mai rechnen. Einige Direktoren und Großaktionäre von US Cobalt, die ungefähr 6,7 % der ausstehenden Stammaktien halten, haben bereits für die Transaktion gestimmt. Im Falle des Transaktionsabschlusses werde US Cobalt einen Kandidaten in den Vorstand von First Cobalt berufen.

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Einzuholen sind noch die Genehmigungen der entsprechenden Aufsichtsbehörden, einschließlich der Genehmigung der TSX-Venture. Außerdem umfasst das Abkommen nicht nur die üblichen Bedingungen, sondern auch noch eine sog. ,Termination Fee‘ in Höhe von 5,5 Mio. USD, die von der Gesellschaft zu entrichten ist, die letztlich für ein Scheitern verantwortlich wäre.

Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte

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